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Stadt Bad Lausick

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Seit 1913 trägt die Stadt, nach über 100 Jahren Kurbetrieb, den Namen Bad Lausick. 1920 begann der Bau der Querbahn auf dem Abschnitt Bad Lausick–Großbothen. 1928 wurde das Hermannsbad umgestaltet und modernisiert. Nach der Eingemeindung von Reichersdorf und Heinersdorf im Jahre 1935 besaß die Stadt 5083 Einwohner. 1937 wurde der Abschnitt Bad Lausick–Neukirchen-Wyhra fertiggestellt. Seit Oktober 1937 verkehrten Personenzüge von Borna über Bad Lausick nach Großbothen. Bad Lausick entwickelte sich zu einem gut besuchten Kurort. 1939 wurde im Hermannsbad ein Lazarett der Wehrmacht eingerichtet, das dort bis 1945 bestand. Die Stadt blieb im Zweiten Weltkrieg von Luftangriffen verschont und erlitt keine Kriegszerstörungen. Ab 1948 wurde die Querbahn als Reparationsleistung wieder abgebaut.

Bad Lausick gehörte seit 1951 zum Kreis Geithain und wurde Sitz des Kreisgerichtes. Als größte Einkaufsstätte eröffnete 1956 ein Konsum-Landwarenhaus am Markt. 1957 konnte der ursprüngliche romanische Zustand der St. Kilianskirche wieder hergestellt werden, sie erhielt eine Silbermann-Trampeli-Orgel von 1722. 1958 hatte die Stadt 7449 Einwohner und beging auf Grund einer Urkunde von Friedrich I. (Barbarossa) die 800-Jahr-Feier. In den Jahren bis 1962 wurde das nun als „Eisenvitriol- und Moorbad“ bezeichnete Kurbad grundlegend modernisiert. 1964 ersetzte der Fußgängertunnel die baufällige „Elefantenbrücke“ in der Badstraße, welche später durch eine neue Brücke ersetzt wurde. In den Jahren 1967 und 1968 wurde die Schule in der Frohburger Straße um acht Klassenzimmer und zwei Fachräume erweitert. Ab 1972 wurde das Kurbad zum „Sanatorium für Herz-Kreislauf-Krankheiten“. Aus ehemals halbstaatlichen Betrieben entstanden der „VEB Heimschuh“ und der „VEB Mühlenwerke“. Die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) von Bad Lausick, Ballendorf, Buchheim und Ebersbach wurden 1976 in der LPG „Ernst Thälmann“ vereinigt. 1978 entstanden daraus die LPG (P) „Karl Liebknecht“ und die LPG (T) „Ernst Thälmann“. Zwischen 1979 und 1988 wurde das Silikatwerk modernisiert und erweitert. 1987 feierte die Stadt das hundertjährige Bestehen der Eisenbahnlinie Leipzig-Geithain und begann 1988 die Umsetzung eines komplexen Wohnungsbauvorhabens im Neubauviertel, das 270 Wohnungen, eine Schule, eine Turnhalle und eine Kaufhalle umfassen sollte.

Während der Wende-Zeit demonstrierten am 25. Oktober 1989 nach einem Friedensgebet rund 300 Personen mit Kerzen und Transparenten. Zeitgleich fand eine Stadtverordnetenversammlung statt, bei der die Demonstranten ihre Forderungen vortrugen und gegen die SED demonstrierte. Am 7. November 1989 demonstrierten rund 1.000 Bürger in Bad Lausick und forderten auf Transparenten Reformen, Reisezahlungsmittel und freie Wahlen. Am 29. Januar 1990 fand der zweite Runde Tisch in Bad Lausick ohne Vertreter der SED-PDS statt. Dabei ging es um Amtsmissbrauch und Korruption, Fragen der Sicherheit und Bauvorhaben. Die damalige Bürgermeisterin bot an, Vertreter des Neuen Forums und der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SPD) in der Stadtverordnetenversammlung aufzunehmen.

Im Jahr 1995 wurde das Kurhaus mit Kurmittelhaus, das Kurhotel und das Kur- und Freizeitbad „RIFF“ eröffnet. 1996 wurde auf Grund der Ersterwähnung im Jahr 1096 die 900-Jahr-Feier ausgerichtet. Ein neuer Thermalwasserbrunnen wurde zwei Jahre später erbohrt. Die Orte Steinbach, Beucha, Kleinbeucha und Stockheim wurden im Jahr 1999 eingemeindet. 2005 feierte die St. Kilianskirche ihr 900-jähriges Bestehen, das 8. Landeserntedankfest und das 5. Landesblasmusikfest fanden ebenfalls statt. 2008 konnte ein Kur- und Stadtmuseum eingerichtet werden. Zum August des gleichen Jahres wurde im Rahmen einer weiteren Kreisreform in Sachsen der Muldentalkreis aufgelöst und der Ort dem neuen Landkreis Leipzig zugeordnet.
Die Kommune umfasst ein Areal von fast 70 Quadratkilometern und hat etwa 8.750 Einwohner, der Kurbetrieb ist heute wieder der wichtigste Erwerbszweig für die Stadt.

(Quelle: Wikipedia)

 

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